Historische Radios - Eine Chronik in Wort und Bild
Bi-Funk Labor
Firmengeschichte

„Interessant ist die Berücksichtigung der heutigen Wohnraumnot-Probleme durch den Einbau von Radiogeräten in Tischlampen“ – schreibt die „Hamburger Funktechnik“ (HFT) 1949, als dieser Mangel noch so groß war, daß eine dreiköpfige Familie oft mit 15 qm Nutzfläche vorlieb nehmen mußte.

Für einen größeren Super war da kein Raum und einige Hersteller meinten, den Platz für's Radio ganz einsparen zu können, indem sie es im Fuß einer Tischlampe unterbrachten. Die Lampenschirme der Tonolux- und Uba-Modelle hatten Durchmesser von ca. 45 cm, die fand Herr Inhoffen zu groß. Auf der Frankfurter Frühjahrsmesse 1949 stellte er sein „Bi-Funk“-Lampenradio vor: 25 cm breit und gerade 17 cm tief.

Nur dieses eine Modell aus Wuppertal-Elberfeld wurde bekannt, dann hörte man nichts mehr, vom Bi-Funk-Labor, und das Archiv der Stadt an der Wupper gibt die Auskunft: G.Inhoffen und Bi-Funk-Labor – „kein Eintrag, keinerlei Hinweise“.